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Es werden Posts vom Juli, 2016 angezeigt.

"Sprachlosigkeit" in der Liturgie?

Die Wortwahl ist drastisch - über das Problem, das Erik Flügge anspricht, sollten wir aber nachdenken.

Erik Flügge: "Was mich an religiöser Sprache wirklich nervt, dass sie auch gänzlich belanglose Momente zwanghaft versucht mit Wichtigkeit aufzuladen. Das wirkt dann deplatziert und schlimmstenfalls peinlich."

In Gottesdiensten wird oft die Sprache kritisiert. Das betrifft sowohl alte Gebete und Lieder, aber auch viele Predigten. In der Tat scheinen die Texte, die wir oft unreflektiert verwenden, für viele Menschen eine Barriere zu sein.

Erik Flügge hat mit seinem Buch "Der Jargon der Betroffenheit: Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt" eine wichtige Diskussion angestoßen. Ich denke, es ist höchste Zeit, darüber nachzudenken, über was wir in unseren Gottesdiensten beten, singen und predigen und wie wir das tun. Sprache ist Kommunikation und es ist spannend, zu beobachten, was alles in unseren Gottesdiensten so alles "kommuniziert" wird. Wenn man richt…